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Elektrosmog

- und andere gesundheitsbeeinträchtigende Felder, Wellen und Strahlen

Freispannungsleitungen, Mobilfunk, Photovoltaikanlagen, Windkraftanlagen, Fernseher, Computer – künstliche elektromagnetische Felder finden sich heute nahezu überall. Selbst bei ausgeschalteten Geräten senden stromführende Kabel kontinuierlich eine Niederfrequenzstrahlung ab, die weder zu sehen noch zu hören ist, bei empfindlichen Menschen jedoch gesundheitliche Beschwerden verursachen kann. Noch problematischer sind kabellose Elektrogeräte. Diese sorgen für eine permanente Hochfrequenzstrahlung in Gebäuden, die sich auf unterschiedliche Weise auf den Menschen auswirkt.

Was ist Elektrosmog?

Elektrosmog ist ein umgangssprachlicher Begriff für technisch erzeugte elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder, die in Verdacht stehen, unerwünschte biologische Wirkungen zu haben. Im Großen und Ganzen bezieht sich der Ausdruck auf:

  • elektrische niederfrequente Wechselfelder (durch Wechselspannung in Installationen, Kabeln, Steckdosen, Schaltern),
  • magnetische niederfrequente Wechselfelder (durch Wechselstrom in Installationen, Trafos, Hochspannungsleitungen (Freileitungen und Erdleitungen), Bahnstrom),
  • elektromagnetische Wellen, auch Hochfrequenz genannt (durch Mobilfunk, Rundfunk, Radar, Militär, Richtfunk, Schnurlostelefone, Bluetooth, WLAN),
  • elektrische Gleichfelder, auch Elektrostatik genannt (durch Synthetikböden, Synthetikteppiche, Kunststofftapeten, Stofftiere, Lacke und kunstharzbeschichtete Möbel),
  • magnetische Gleichfelder, auch Magnetostatik genannt (durch Gleichstrom von Straßenbahnen, Stahlteile in Betten, Matratzen).

Im Gegensatz zum natürlichen elektromagnetischen Spektrum durch das Erdmagnetfeld, geologische Bodenstrahlung, Ströme und Radioaktivität der Erde oder lokale Störzonen durch z.B. terrestrische Verwerfungen handelt es sich beim sogenannten Elektrosmog um technische Felder, die es vor 150 Jahren noch nicht auf unserem Planeten gab. Daher hatte der Mensch bisher kaum Gelegenheit, sich an seine Auswirkungen zu gewöhnen.

Welche gesundheitlichen Schäden kann Elektrosmog verursachen?

Wie schädlich Elektrosmog ist, lässt sich bislang nicht abschließend sagen, da die massenhafte Verbreitung der Nieder- und Hochfrequenzstrahlung in unserem Lebensumfeld relativ neu ist. Somit war es noch nicht möglich, Langzeitwirkungen auf den menschlichen Organismus eingehend zu erforschen. Es gibt jedoch Nachweise darüber, dass empfindliche Menschen durch elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder erkranken können. Besonders häufig betroffen sind Personen, die unter EHS (Elektrohypersensibilität) leiden.

Niederfrequenz-Strahlung kann beim Menschen zu Reizwirkungen und sogenannten unterschwelligen Wirkungen führen. Als Reizwirkungen werden Muskelkontraktionen und Nervenimpulse durch elektrische Ströme bezeichnet, die durch starke elektrische oder magnetische Felder ausgelöst werden, wie sie in der Natur normalerweise nicht vorkommen. Zu den unterschwelligen Wirkungen gehören beispielsweise Beeinflussungen:

  • des Verhaltens,
  • der Lernfähigkeit,
  • des Zellstoffwechsels oder
  • des Hormonsystems.

Schwache magnetische Felder stehen mit Krebs in Zusammenhang, vor allem mit Leukämie bei Kindern.

Bei der Hochfrequenz-Strahlung wird zwischen thermischen und nicht-thermischen Wirkungen unterschieden. Thermische Effekte (fieberähnliche Wärmewirkungen) treten erst ab einer gewissen Strahlungsintensität auf, die höher ist als die normale Strahlung in der Umwelt. Biologische Wirkungen werden aber auch unterhalb dieser Schwelle beobachtet. Was diese nicht-thermischen Effekte verursacht und wie stark ihre schädlichen Einflüsse sind, wird derzeit erforscht.

Welche weiteren Stör- und Reizfaktoren können sich nachteilig auf die Gesundheit auswirken?

Neben Elektrosmog können sich auch andere Faktoren auf den menschlichen Organismus auswirken. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Radioaktivität,
  • Schallwellen,
  • Licht und
  • geologische Störungen.

Eine erhöhte Radioaktivität ist häufig in Massivbauten festzustellen. Ursachen hierfür können verschiedenste Gesteinsarten sein, die beispielsweise als Betonzuschlagstoff verwendet werden, aber auch Aschen, Schlacken und sonstige Altlasten. Eine weitere Quelle für radioaktive Belastung ist Radon, das über kleinste Ritzen in das Gebäude gelangt. Die Konzentration variiert regional und hängt stark von den örtlichen geologischen Gegebenheiten ab. Schon in relativ geringer Dosis kann Radioaktivität, insbesondere Gamma-Strahlung, menschliche Zellen schädigen und das Krebsrisiko erhöhen.

Lärm und Schall sind störende Immissionen, die sich zwar objektiv messen lassen, jedoch von jedem anders empfunden werden. Einerseits existieren Geräuschquellen im Haus selbst, beispielsweise laute Musik, schreiende Kinder oder bellende Hunde. Andererseits dringen Straßenlärm, Baulärm und andere Geräusche von draußen herein. Die Schallübertragung erfolgt über die Luft (Luftschall) oder über Bauteile (Körperschall). Zusätzlich kann Infraschall von Pumpen, Windenergieanlagen, Umspannwerken oder Klima- und Lüftungsanlagen die Lebensqualität in Gebäuden beeinträchtigen. Schlafmangel, verstärkte Reizbarkeit sowie nachlassende Konzentrations- und Leistungsfähigkeit zählen ebenso zu den Folgen von Lärm wie Bluthochdruck, eine erhöhte Herzfrequenz und Magen-Darm-Probleme.

Natürliches Tageslicht reguliert den Tag-Nacht-Rhythmus, senkt den Blutdruck, stärkt das Immunsystem und regt den Körper zur Bildung von Vitamin D an. Künstliches Licht bietet dafür keinen adäquaten Ersatz. Im Gegenteil: Je nach eingesetztem Leuchtmittel und Leuchtentyp kommen zum Teil starke elektrobiologische Effekte zum Tragen. Während beispielsweise Glühlampen und Halogenlicht nur geringe elektromagnetische Felder verursachen, erzeugen Energiesparlampen, LEDs, Bildschirme und OLED Displays sowohl höhere niederfrequente als auch hochfrequente elektromagnetische Felder. Hinzu kommt, dass alle Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen giftiges Quecksilber und weitere Schwermetalle enthalten.

Geologische Störungen entstehen beispielsweise in Folge unterirdisch fließenden Wassers oder geologischer Gegebenheiten wie Spalten, Brüche, Verwerfungen oder anderer Anomalien des Erdmagnetfeldes. Diese Ursachen können lokal zu Veränderungen des Gleichgewichtszustands der natürlichen Erdstrahlungen führen, auf die unser Organismus reagiert.

Was tun gegen Elektrosmog?

Elektrosmog lässt sich schon durch einfache Maßnahmen reduzieren oder sogar ganz vermeiden. Besonders Ihr Bett sollte elektrosmogfrei sein, um Ihnen eine erholsame Nachtruhe zu ermöglichen. Verzichten Sie im Schlafzimmer auf netzbetriebene Elektrogeräte oder ziehen Sie bei Nichtgebrauch den Stecker. Halten Sie Abstand zu stromführenden Kabeln, auch denen in den Wänden, und verwenden Sie keine Leuchtstoffröhren, Dimmer und Niedervoltlampen.

Handys, Schnurlostelefone und herkömmliche drahtlose Netzwerke wie Bluetooth und WLAN sollten Sie ebenso vom Bett fernhalten wie Synthetikbettwäsche und Kuscheltiere aus Synthetikfasern.

 

Leiden Sie trotz aller Vorsichtsmaßnahmen unter Beschwerden durch Elektrosmog, nehmen Sie am besten noch heute Kontakt zu uns auf. Wir können mittels spezieller Messgeräte die exakte Quelle aufspüren und Ihnen helfen, diese zu beseitigen.