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Schlechte Gerüche im Haus

- so werden Sie den Gestank los

Die Nase ist das reizempfindliche Sinnesorgan des Menschen. Laut Forschern der Rockefeller University in New York soll sie Billionen Gerüche unterscheiden können. Leider ist Gestank davon nicht ausgenommen. Gerade für geruchsempfindliche Menschen wird ein übler Geruch im Haus schnell zur Plage, da er das Wohlbefinden in hohem Maße beeinträchtigt.

Stinkendes Haus – woher kommt der muffige Geruch?

Um etwas gegen muffigen oder modrigen Geruch im Haus unternehmen zu können, sollten Sie zunächst herausfinden, woher die unangenehmen Ausdünstungen kommen. Übertünchen Sie den Mief stattdessen nur mit irgendwelchen Düften, haben Sie im Handumdrehen wieder ein stinkendes Haus. Zu den häufigsten Quellen gehören:

  • verstopfte Abflüsse,
  • Kühlschränke, Waschmaschinen und Spülmaschinen,
  • der Mülleimer,
  • stinkende Möbel,
  • verstaubte Flächen oder Schimmel an unzugänglichen Stellen,
  • stinkender Bodenbelag,
  • muffige Vorhänge, Polstermöbel oder Teppiche,
  • Tiere (Hunde, Katzen und andere Haustiere),
  • Schädlingsbefall und entsprechende Hinterlassenschaften sowie
  • Farben, Lacke, Holzschutz- und Lösungsmittel.

In vielen Fällen deutet ein muffiger Geruch auf feuchte Wände, Bakterienwachstum oder Schimmel hin. Prädestiniert hierfür sind schwer einsehbare Orte, an denen kaum ein Luftzug herrscht. Das betrifft vor allem Wandnischen, Bereiche hinter Möbeln, Verkleidungen und Paneelen, Flächen unterhalb des Bodenbelags sowie den Keller. Nehmen Sie einen eher urinartigen Geruch wahr, kann dieser von nasser Glaswolle stammen.

 

Oft tritt ein modriger oder chemischer Geruch in Fertighäusern älteren Jahrgangs auf. Insbesondere Gebäude aus den 1960ern bis 1980ern können einen sogenannten Fertighausgeruch entwickeln. In aller Regel sind dann Holzschutzmittel für den muffigen Geruch verantwortlich. Dazu gehören sowohl Chloranisole, Abbauprodukte der damals üblichen Holzschutzmittel, als auch die gesundheitsschädlichen Holzschutzmittel PCP (Pentachlorphenol) und Lindan. Oft verschwindet der penetrante Fertighausgeruch erst nach einer aufwendigen Sanierung. Darüber hinaus kann in Fertighäusern Formaldehyd zu einem Problem werden. Dieses ist zwar geruchlos, stellt aber dennoch eine Gesundheitsgefahr.

Wie lassen sich schlechte Gerüche beseitigen?

Wenn Sie den Ursprung des modrigen Geruchs im Haus gefunden und beseitigt haben, verschwindet dieser über kurz oder lang von selbst. Während dieser Zeit ist Lüften das wichtigste Mittel, um einen frischen Geruch in ein stinkendes Haus zu bringen. Ein regelmäßiger Luftaustausch sorgt dafür, dass muffige Ausdünstungen schneller verfliegen.

Haben Sie Schimmelpilze als Grund für den schlechten Geruch ausgemacht, gilt es, auch hierfür die Ursache zu finden. Nur so lässt sich gewährleisten, dass kein neuer Befall entsteht. Kleinen Schimmelbefall können Sie selbst bekämpfen. Sind größere Flächen betroffen, ist es ratsam, einen Experten hinzuzuziehen.

Beim Entfernen von Tiergeruch kommt es darauf an, ob Sie die Tiere selbst halten oder ob es sich um einen Schädlingsbefall handelt. Ist Ersteres der Fall, können Sie dem Problem durch eine regelmäßige Reinigung der Schlaf- und Liegeplätze, am besten mit einem Spezialreiniger gegen Tiergerüche, vorbeugen. Haben Sie unliebsame Mitbewohner, wenden Sie sich am besten an das Team von www.giftfreie-Schaedlingsbekaempfung.de.

Stinkender Bodenbelag birgt oft nicht nur ein Geruchsproblem. Insbesondere ein chemischer Geruch deutet auf Lösungsmittel und Weichmacher hin, die gesundheitliche Beschwerden hervorrufen können. Wollen Sie auf Nummer sicher gehen, sollten Sie den Belag aus dem Haus entfernen. Gleiches gilt für stinkende Möbel, die Sie gegebenenfalls beim Händler reklamieren können. Gern helfen wir Ihnen mit Messungen dabei, mögliche Richtwertüberschreitungen festzustellen.

Warum Sie schlechte Gerüche nicht übertünchen sollten

Übelriechende Ausdünstungen haben eine Warnfunktion, die Sie nicht künstlich abstellen sollten. Was unangenehm oder sogar eklig riecht, kann eine Gefahr für die Gesundheit darstellen. Das ist bei schlechten Gerüchen im Haus nicht anders als bei verdorbenen Nahrungsmitteln oder einem Brandgeruch beim Waldspaziergang.

Übertünchen Sie die Gerüche nur, bleibt die Gefahr dennoch vorhanden. Schimmel und andere Schadstoffe werden nicht ungefährlicher, nur weil Sie sie nicht mehr riechen. Zudem bringen Sie mit den künstlichen Duftstoffen weitere Chemikalien in die Umgebungsluft ein, über deren gesundheitliche und ökologische Wirkung bislang nur wenig bekannt ist.

Raumluftmessung hilft bei der Ursachenfindung

Nicht immer sind die Auslöser für schlechte Gerüche im Haus leicht zu finden. Eine Raumluftmessung kann Aufschluss darüber geben, welche Schadstoffe in welcher Konzentration vorliegen, und hilft damit bei der Ursachenermittlung. Schimmelpilzsporen lassen sich auf diese Weise ebenso aufspüren wie Weichmacher, Lösungsmittel und die oftmals für den muffigen Fertighausgeruch verantwortlichen Chloranisole.

 

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